
ICP4Rare Disease Study
Über die Studie
Der Diagnoseprozess ist für jede Familie einzigartig.
Das Projekt ICP4Rare zielt darauf ab, die Erfahrungen von Familien im Diagnoseprozess seltener Krankheiten in Luxemburg besser zu verstehen. Die Erfahrungsberichte der Familien können Forschern dabei helfen, die gemeinsamen Herausforderungen und unerfüllten Bedürfnisse während des Diagnoseprozesses zu identifizieren.
Ihre Erfahrungen und Ihre Meinung zählen!
Wer kann teilnehmen?

PATIENTEN
- Diagnostizierte Patienten (1–22 Jahre) mit seltenen Krankheiten. Diagnose innerhalb der letzten 5 Jahre gestellt.
- Nicht diagnostizierte Patienten (10–18 Jahre) mit Verdacht auf eine seltene Krankheit und seit über 1 Jahr auf der Suche nach einer Diagnose.

ELTERN/BETREUER
- Eltern/betreuer Vertreter allein oder in Begleitung ihres Kindes, wenn dieses älter als 10 Jahre ist

FACHLEUTE DES GESUNDHEITSWESENS
- Alle Berufsgruppen (z. B. Kinderärzte, Krankenschwestern, Sozialarbeiter, Psychologen, Genetiker und Leiter von Gesundheitsdiensten)
- Mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung, die sich mit seltenen Krankheiten befassen und pädiatrische Patienten, die mit einer seltenen Krankheit leben, unterstützen
Was passiert, wenn Sie mitmachen?
Ablauf für Patienten und ihre Eltern/gesetzlichen Vertreter:


Worum geht es in diesem Prozess?
- Sie treffen sich mit unseren Krankenpfleger für klinische Forschung zu einem Gespräch in Ihrer gewünschten Sprache: EN, FR, DE, PT
- Das Gespräch kann online oder persönlich stattfinden
- Das Gespräch dauert etwa 1 Stunde
Worum geht es in dem Gespräch?
- Der Weg der Patienten zur Diagnose einer seltenen Krankheit
- Diagnoseerfahrung (einschließlich Fragen zu den Auswirkungen der Diagnose Odyssee auf die Alltagsroutine von Patienten und Eltern/Betreuern)
- Während des Diagnoseprozesses angebotene Gesundheitsdienste
- Faktoren, die den Diagnoseprozess beeinflusst haben
- Die 3 wichtigsten Prioritäten zur Verbesserung der Diagnose aus der Sicht von Eltern/Betreuer
Ablauf für Fachleute des Gesundheitswesens:

Worum geht es in diesem Prozess?
- Sie treffen sich mit dem klinischen Forschungsteam und andere teilnehmende Vertreter des Gesundheitswesens zu einer Fokusgruppensitzung (FG)
- Die FG-Sitzung kann online oder persönlich stattfinden
- Die FG-Sitzung wird insgesamt etwa 2 Stunden dauern
Worum geht es in der FG-Sitzung?
- Beschreibung, wie die diagnostische Versorgung derzeit erfolgt
- Hindernisse und Erleichterungen im Zusammenhang mit diagnostischen Odysseen/verzögerten Diagnosen
- Komponenten, die zur Verbesserung des diagnostischen Prozesses integriert werden müssen
- Kommunikation/Informationsaustausch zwischen verschiedenen Vertreter des Gesundheitswesens
- Kontext für verschiedene Krankheiten und Altersgruppen
- Die 3 wichtigsten Prioritäten zur Verbesserung der Diagnose seltener Krankheiten aus Sicht der Vertreter des Gesundheitswesens
Die Auswirkungen Ihrer Teilnahme
Bei Ihrer Teilnahme an dieser Studie geht es nicht nur um das Sammeln von Daten aus dem Studieninterview und den Fokusgruppen; es geht darum, das Leben von Familien mit seltenen Krankheiten zu verbessern. Indem Sie Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse während des Diagnoseprozesses mit uns teilen, können wir herausfinden, was während des Diagnoseprozesses funktioniert und was nicht, so dass wir einen verbesserten und optimierten Diagnoseweg entwickeln können.
Gemeinsam können wir etwas bewirken!

KONTAKT DETAILS
Si vous souhaitez contribuer à cette recherche importante, veuillez nous contacter en utilisant les coordonnées ci-dessous :
Forschungsteam: Clinical and Epidemiological Investigation Center (CIEC)
6A, Rue Rue Nicolas-Ernest Barblé, L-1210 Luxembourg
☎️Call us +352 26970-400 or email us 📧 icp4rare@lih.lu
Für Informationen über administrative, soziale und psychologische Unterstützung wenden Sie sich bitte an den psychosozialen Beratungsdienst von ALAN – Maladies Rares Luxembourg: https://alan.lu/consultations-and-support/