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coronavirus (covid-19): auf der Prioritätenliste des LIH

Neben der maßgeblichen Beteiligung an der COVID-19-Taskforce ist das LIH auch an mehreren unabhängigen Forschungsprojekten beteiligt, die sich mit der Entwicklung der COVID-19-Pandemie befassen.  

Das LIH hat von Anfang an eng mit der Gesundheitsbehörde des luxemburgischen Gesundheitsministeriums, des Ministeriums für Hochschulwesen und Forschung sowie mit allen nationalen Akteuren aus dem Gesundheitswesen und dem Ökosystem der öffentlichen Forschung zusammengearbeitet, um sowohl Wissen, als auch personelle und materielle Ressourcen zu mobilisieren, damit die aktuelle COVID-19-Pandemie eingedämmt wird

Als ersten Schritt hatte „Research Luxembourg“ – eine gemeinsame Initiative der Hauptakteure der öffentlichen Forschung in Luxemburg – eine spezielle COVID-19-Taskforce eingerichtet, um die Kommunikation zu koordinieren und die unternommenen Anstrengungen zwischen den luxemburgischen Forschungseinrichtungen, Ministerien und Krankenhäusern abzustimmen. Konkret stellt die Taskforce die gebündelte Fachkompetenz von LIH, LISER, LIST, LNS, Universität Luxemburg und FNR in den Dienst des nationalen Gesundheitssystems und steht unter der Aufsicht des Ministeriums für Hochschulwesen und Forschung. 

FORSCHUNG LUXEMBOURG TASKFORCE

Als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie in Luxemburg hat Research Luxembourg eine Taskforce eingerichtet, um die Kommunikation zu koordinieren und die unternommenen Anstrengungen zwischen den luxemburgischen Forschungseinrichtungen, Ministerien und Krankenhäusern im Land abzustimmen.  

Im Einzelnen soll die COVID-19-Taskforce von Research Luxembourg folgende Aufgaben erfüllen: 

Die Mitglieder der Taskforce wurden unter der Koordination des LIH ausgewählt und umfassen Vertreter aus mehreren öffentlichen Forschungseinrichtungen in Luxemburg: 

Mitglieder der Taskforce betreuen die von Research Luxembourg festgelegten verschiedenen Arbeitspakete. Der Sprecher der Taskforce ist insbesondere für die Kontakte zu den Koordinierungs-Ansprechpartnern in den Ministerien für Gesundheit, Hochschulwesen und Forschung und für Wirtschaft sowie in den Krankenhäusern Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL), Hôpitaux Robert Schuman (HRS), Centre Hospitalier Emile Mayrisch (CHEM) und Centre Hospitalier du Nord (CHdN) zuständig. 

Parallel dazu hat die Taskforce Assistentenstellen mit Mitgliedern des LIH und Personal der Universität Luxemburg besetzt. Diese Assistenten übernehmen das Management der Arbeitspensen, kommunizieren mit Partnern und fungieren als Schnittstelle gegenüber Mitgliedern der Taskforce und den Leitern der einzelnen Arbeitspakete (siehe unten). Sie sorgen für eine effiziente Bearbeitung der von außen kommenden Anfragen und bedienen verschiedene Plattformen und Kommunikations-Tools. Die Assistenten der Taskforce sind:  

Projekte und klinische Versuche

Initiativen und Projekte der Taskforce 

Auf der Grundlage der Beratungen mit den Ministerien und allen relevanten Interessengruppen wurden 12 Arbeitspakete definiert, um die COVID-19-Pandemie aus unterschiedlichen Blickwinkeln ganzheitlich und aufeinander abgestimmt zu bewältigen. Jedes Arbeitspaket wird von einem eigenen Leiter betreut und von der Taskforce über die kommenden Wochen und Monate koordiniert und unterstützt. 

Die 12 Arbeitspakete (Work Packages, WP) sind: 

Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Arbeitspaketen finden Sie auf der Website der COVID-19 Taskforce.  

Die Taskforce beschäftigt sich insbesondere mit den folgenden Bereichen: 

LIH-Forschungsexperten, die an den verschiedenen Arbeitspaketen beteiligt sind

Zahlreiche Experten vom LIH wurden gebeten, die Leitung verschiedener Arbeitspakete zu übernehmen und selbst dazu beizutragen, wobei sich ihre Kompetenzen in Virologie, klinischen Studien, öffentlicher Gesundheit, Immunologie und der Gewinnung biologischer Proben in idealer Weise ergänzen. Die Leiter der Arbeitspakete werden von einer großen Zahl an Teammitgliedern aus dem LIH, anderen Forschungszentren, aber auch Freiwilligen unterstützt, die eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung der verschiedenen in jedem Arbeitspaket vorgesehenen Aufgaben spielen. Als Leiter von Arbeitspaketen und Personen am LIH, die wesentliche Beiträge beigesteuert haben, sind zu nennen: 

Unterrichtsmaterialien

Mit Kindern zu sprechen, ist wichtig, und dies gilt umso mehr in dieser COVID-19-Situation. Doch es ist nicht immer leicht, gleich die richtigen Antworten parat zu haben, denn die Menge und die Detailtiefe der Informationen sollten altersgerecht sein, da Kinder die Welt ganz anders wahrnehmen als Erwachsene. 

Das LIH möchte auch aus dieser Perspektive seine Hilfe anbieten. Denn es gehört zu den Aufgaben des Instituts, gut zugängliche und verständliche Wege für den Austausch mit einem Laienpublikum über seine Aktivitäten zu finden. Dazu sollen komplexe Themen leichter verständlich aufbereitet und dadurch die Forschungsanstrengungen in Luxemburg in der breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.  

Sie finden hier geeignete Materialien für Familien und professionelle Lehrkräfte, die bei der Erklärung der Situation für ein junges Publikum hilfreich sind. 

Für jüngere Kinder (im Alter von 4 bis 8 Jahren) hat das Communication Unit des LIH „#LIHtellmewhy“ entwickelt, eine originelle Comics-Serie mit vereinfachten Informationen über die laufende COVID-19-Forschung und bisherige Entwicklungen. Jeder Cartoon behandelt eine bestimmte Frage auf lustige, unterhaltsame und verständliche Art und Weise.   

Für ältere Kinder und Teenager stellen wir hier auch andere Informationen (Artikel, Videos…) von offiziellen und zuverlässigen Quellen (LIH und weitere) zusammen. 

LIH- #LIHTellMeWhy

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Unterstützung der Forschung zu COVID-19 in Luxemburg

Seit dem Beginn der COVID-19-Krise haben Wissenschaftler vom Luxembourg Institute of Health, der Universität Luxemburg, dem Laboratoire National de Santé, LIST und LISER sowie Laboren und Krankenhäusern ihre Kräfte unter dem Dach von RESEARCH LUXEMBOURG gebündelt, um im Kampf gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 zu helfen.

Many Luxembourg-based scientists have initiated research projects focusing on the topic of COVID-19, notably on studies to gain a better understanding on the prevalence of the disease in Viele in Luxemburg ansässige Wissenschaftler haben Forschungsprojekte angestoßen, die sich mit dem Thema COVID-19 beschäftigen. Hierzu gehören insbesondere Studien, durch die ein besseres Verständnis der Prävalenz der Krankheit in Luxemburg gewonnen werden soll, sowie Studien zur Identifizierung von Risikofaktoren und Biomarkern, die mit schweren Symptomen und Langzeitfolgen der Erkrankung in Verbindung stehen. Durch die Modellierung der Pandemieentwicklung in Luxemburg haben Wissenschaftler einen wichtigen Beitrag geleistet, um fundierte Entscheidungen über Lockdown- und Exitstrategien treffen zu können.  

Viele dieser Projekte werden vom luxemburgischen Forschungsfonds (Fonds National de la Recherche, FNR) evaluiert und gefördert. Zusätzlich hat die André Losch Foundation 1,4 Mio. € für die Forschungsprojekte beigesteuert. Trotz dieser großzügigen Förderung haben einige dieser Projekte nicht den vollen benötigen Betrag erhalten und wären daher dankbar für zusätzliche Unterstützung. Deshalb werben wir derzeit um Spenden, damit wir die Kosten von einigen der vielversprechendsten COVID-19-Projekten decken können, die derzeit in Luxemburg durchgeführt werden. 

Spenden für Forschungsprojekte zu COVID-19 können auf das folgende Konto überwiesen werden: 

Luxembourg Institute of Health 
1ab, rue Thomas Edison 
L-1445 Strassen 

Name der Bank: BCEE – Banque et Caisse d´Epargne de l´Etat 
Anschrift der Bank: 2, place de Metz L-2954 Luxembourg 
Kontonummer: 1106/2926-0 
BIC: BCEELULL 
IBAN: LU30 0019 1106 2926 0000 
Kommunikation: COVID-19 Research 

Weitere Information über die Forschungsarbeit im Zusammenhang mit COVID-19 finden Sie auf der Website von Research Luxembourg

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