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Am 20. Juli begrüßte das LIH zwölf Schülerinnen und Schüler der Luxembourg Tech School. Sie hatten die Gelegenheit, einige unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennenzulernen und sich mit ihnen über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen und in der Forschung auszutauschen.
Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in verschiedene Anwendungen von KI in der Biomedizin, von der Krankheitsdiagnostik bis hin zur Integration multimodaler Daten, und erfuhren, wie KI die Leistungsfähigkeit und Funktionalität der medizinischen Bildgebung verbessern kann. Im Rahmen des Besuchs hielten Dr. Maximilian Fünfgeld, Director of the Department of Medical Informatics, Dr. Olivier Keunen, Head of the Brain Imaging & Neuro Epidemiology (BraINE) group im Department of Cancer Research, sowie Dr. Petr Nazarov, Dr. Reka Toth und Vladimir Despotovic vom Bioinformatics & AI unit im Department of Medical Informatics Vorträge.
„Es war uns eine große Freude, die Schülerinnen und Schüler bei uns willkommen zu heißen und ihr Interesse an der Frage zu erleben, wie wir KI nutzen können, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern“, sagte Dr. Maximilian Fünfgeld, Director of the Department of Medical Informatics. „Da KI viele Bereiche unseres Lebens grundlegend verändern wird, sind Initiativen wie diese, die das Bewusstsein stärken und kritisches Denken fördern, wichtiger denn je.“
Die Luxembourg Tech School ist ein kostenloses außerschulisches Technologieprogramm für junge Menschen. Ziel ist es, digitale, kreative und unternehmerische Kompetenzen durch praxisorientierte Projekte zu fördern. Die Teilnehmenden können sich mit Themen wie Programmierung, KI, Spieleentwicklung, Robotik und vielen weiteren Bereichen beschäftigen.
Der Besuch fand im Rahmen des Sommerprogramms „AI in Plain Sight“ statt. Das Programm richtet sich an junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren und hat das Ziel, den Einsatz von KI in Luxemburg sichtbarer, verständlicher und stärker zum Gegenstand öffentlicher Diskussionen zu machen. Während der drei Programmtage erfuhren die Teilnehmenden, wie KI in verschiedenen Branchen eingesetzt wird, trafen Fachleute, die mit oder rund um KI arbeiten, und lernten konkrete Anwendungsbeispiele aus unterschiedlichen Bereichen kennen.
„Dieser Besuch bot unseren Schülerinnen und Schülern eine hervorragende Gelegenheit, konkrete und faszinierende Anwendungen von KI im Gesundheitswesen kennenzulernen und sich mit wichtigen Fragen rund um KI auseinanderzusetzen“, sagte Sara Kaiser Goossens, Organisatorin des Programms.
Zum Abschluss des Programms sind die Teilnehmenden eingeladen, eine Karte der Orte zu erstellen und zu präsentieren, an denen KI den Alltag in Luxemburg prägt. Außerdem teilen sie ihre eigenen Überlegungen dazu, wie KI entwickelt, eingeführt und verantwortungsvoll gesteuert werden sollte.
Vielen Dank an alle, die zu diesem Besuch beigetragen und die Neugier dieser jungen Talente inspiriert haben!