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Von klinischer Forschung und Krebsforschung über Biobanking und Daten bis hin zur Prävention: Zwei Tage lang lud das LIH die Öffentlichkeit zum Entdecken, Mitmachen und Austauschen ein

Am vergangenen Wochenende (19. und 20. September) öffnete das Luxembourg Institute of Health (LIH) seine Türen für die Öffentlichkeit und begrüßte mehr als 500 Besucherinnen und Besucher, die einen Blick hinter die Kulissen der biomedizinischen Forschung werfen und erfahren konnten, wie Wissenschaft zu einer besseren Gesundheit und Gesundheitsversorgung beiträgt.
An seinen Standorten in Luxemburg und Düdelingen machten mehr als 70 Forschenden und Mitarbeitenden des LIH komplexe wissenschaftliche Themen für Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen verständlich und erlebbar. Durch Spiele, Vorführungen, Workshops und praktische Aktivitäten im Labor konnten die Teilnehmenden die Menschen hinter der Wissenschaft kennenlernen und aus erster Hand erfahren, welche vielfältigen Schritte zur Gesundheitsforschung gehören.
Am Standort Luxemburg konnten die Besucherinnen und Besucher unter anderem die Arbeit der Luxembourg Research Clinic (LRC – Fuerschungsklinik Lëtzebuerg) kennenlernen und erfahren, wie klinische Studien Patientinnen und Patienten, medizinisches Fachpersonal, Forschende und spezialisierte Unterstützungsteams zusammenbringen. Die Aktivitäten gaben Einblicke in laufende Forschungsprojekte, verdeutlichten die Bedeutung der Einbindung von Patientinnen und Patienten sowie der Öffentlichkeit und veranschaulichten die verschiedenen Schritte, die notwendig sind, um eine klinische Studie umzusetzen – von der Planung und behördlichen Genehmigung bis hin zum Datenmanagement und zur Laboranalyse.
Im Department of Cancer Research (DoCR) konnten die Besucherinnen und Besucher zudem für einen Tag selbst in die Rolle von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern schlüpfen. Anhand praktischer Aktivitäten, die von realer biomedizinischer Forschung inspiriert waren, lernten sie Konzepte wie Präzisionsmedizin, Immuntherapie und zielgerichtete Therapien kennen. Weitere interaktive Stände widmeten sich klinischen Forschungsdaten, gesunder Ernährung, Krebsepidemiologie und Prävention.
In der Integrated Biobank of Luxembourg (IBBL) in Düdelingen konnten die Besucherinnen und Besucher den Weg einer biologischen Probe verfolgen – von der Entnahme und Verarbeitung über die langfristige Lagerung bis hin zur Bereitstellung für die Forschung. Dabei erhielten sie Einblicke in die strengen Verfahren und Qualitätsstandards, die eine wesentliche Grundlage der biomedizinischen Forschung bilden.
Über die Präsentation seiner wissenschaftlichen Expertise hinaus spiegelten die Tage der offenen Tür einen wichtigen Bestandteil der Mission des LIH wider: den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern. Indem Forschung verständlich, greifbar und zugänglich gemacht wird, möchte das LIH der Öffentlichkeit ein besseres Verständnis dafür vermitteln, wie biomedizinische Forschung funktioniert und welche entscheidende Rolle Patientinnen und Patienten sowie Bürgerinnen und Bürger bei ihrem Fortschritt spielen können.
Die Veranstaltung bot den Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Mitarbeitenden des LIH zugleich die Gelegenheit, ihre Begeisterung für die Forschung direkt mit der Öffentlichkeit zu teilen und die Neugier auf jene Wissenschaft zu wecken, die die Gesundheitsversorgung von morgen mitgestaltet.
Bei unseren Tagen der offenen Tür geht es um weit mehr als darum, zu zeigen, was in unseren Laboren geschieht. Sie bieten uns die Möglichkeit, unsere Leidenschaft für die Wissenschaft zu teilen und den Menschen die Forschung näherzubringen, an der wir jeden Tag arbeiten. Zu sehen, wie Hunderte von Besucherinnen und Besuchern mit unseren Teams ins Gespräch kamen, Fragen stellten und das LIH mit neuen Eindrücken und Erkenntnissen verließen, war äußerst bereichernd. Besonders dankbar bin ich all unseren Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrer Kreativität, ihrer Energie und ihrer Begeisterung dazu beigetragen haben, Wissenschaft für unsere Besucherinnen und Besucher zugänglich, spannend und vor allem mit Freude erlebbar zu machen
so Prof. Ulf Nehrbass, CEO des LIH, abschließend.










