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LIH veranstaltet erfolgreich die 2. European Immunometabolism Network Conference

Vom 10. bis 12. Juni 2026 begrüßte Luxemburg 170 Forschende, Klinikerinnen und Kliniker sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus ganz Europa und darüber hinaus zur 2. European Immunometabolism Network Conference (EIMN 2026). Die vom Luxembourg Institute of Health (LIH) ausgerichtete Veranstaltung brachte die internationale Immunmetabolismus-Community zusammen, um die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse an der Schnittstelle von Stoffwechsel und Immunfunktion zu diskutieren.
Der Immunmetabolismus untersucht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Stoffwechsel und Immunsystem und erforscht, wie der zelluläre Stoffwechsel die Aktivierung, Differenzierung und Effektor-Funktionen von Immunzellen beeinflusst. Dieses aufstrebende Forschungsgebiet hat wichtige Auswirkungen auf das Verständnis zahlreicher Erkrankungen, darunter Krebs, Autoimmunerkrankungen und Stoffwechselstörungen.
Während der dreitägigen Konferenz befassten sich die Teilnehmenden mit der Frage, wie Stoffwechselprozesse Immunantworten in Gesundheit und Krankheit beeinflussen. Die wissenschaftlichen Sitzungen deckten ein breites Themenspektrum ab, darunter Krebsimmunologie, Entzündungen, Infektionen, Autoimmunerkrankungen und neue therapeutische Ansätze. Das Programm umfasste zudem renommierte Referentinnen und Referenten führender akademischer und wissenschaftlicher Einrichtungen.
Eine treibende Kraft hinter der Konferenz war Prof. Dirk Brenner, Leiter der Experimental & Molecular Immunology group im Department of Infection and Immunity (DII) des LIH und einer der führenden europäischen Experten auf dem Gebiet des Immunmetabolismus. Als Vorsitzender der EIMN 2026 spielte Prof. Brenner eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des wissenschaftlichen Programms und brachte eine herausragende Gruppe von Referierenden und Teilnehmenden zusammen.
„Die Veranstaltung hat den wahrhaft internationalen Charakter der Immunmetabolismus-Community eindrucksvoll verdeutlicht. Wir durften 170 Forschende aus 21 Ländern begrüßen und damit neue Möglichkeiten für Kooperationen schaffen sowie bestehende wissenschaftliche Netzwerke stärken. Die Konferenz bot zudem eine wertvolle Plattform für Forschende am Beginn ihrer Karriere, um ihre Arbeiten vorzustellen, mit international anerkannten Expertinnen und Experten in Kontakt zu treten und ihre beruflichen Netzwerke auszubauen“, sagte Prof. Brenner.
Mit der Ausrichtung der EIMN 2026 hat das LIH seine Position als wichtiger Akteur der europäischen biomedizinischen Forschung weiter gefestigt und zugleich den wachsenden Stellenwert Luxemburgs als Austragungsort hochrangiger wissenschaftlicher Veranstaltungen unterstrichen. Der Erfolg der Konferenz verdeutlichte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit bei der Bewältigung komplexer Gesundheitsherausforderungen und bei der Erweiterung unseres Verständnisses der Zusammenhänge zwischen Stoffwechsel und Immunität.
Das LIH dankt allen Referierenden, Teilnehmenden, Sponsoren und Partnern, deren Beiträge die EIMN 2026 zu einer denkwürdigen und wirkungsvollen Konferenz gemacht haben.