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Die Parkinson-Gemeinschaft in Luxemburg feiert ein Jahrzehnt des Erfolgs und richtet den Blick auf die Zukunft von Forschung und Versorgung

Am Nachmittag des 30. April versammelten sich mehr als 150 Studienteilnehmende sowie ihre Freundinnen, Freunde und Familien gemeinsam mit Forschenden und Gesundheitsfachkräften im Parc Hotel Alvisse in Dommeldange, um 10 erfolgreiche Jahre der Forschung und Versorgung im Bereich der Parkinson-Krankheit in Luxemburg zu feiern.
Die Veranstaltung wurde von Prof Dr Rejko Krüger, Koordinator des National Centre for Excellence in Research on Parkinson’s Disease (NCER-PD), gemeinsam mit Stéphanie Obertin, Ministerin für Digitalisierung sowie Ministerin für Forschung und Hochschulbildung, eröffnet. In ihren Eröffnungsworten betonten sie die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Klinik, um die bestmöglichen Ergebnisse für Menschen mit Parkinson zu erzielen.
Das Programm wurde anschließend in Form eines informellen „World Café“ fortgesetzt, mit einer Reihe von Diskussionsrunden an Tischen. Während dieser Sitzungen präsentierten Expertinnen und Experten aus Forschung, klinischer Versorgung und Prävention ihre Fachgebiete und traten in einen offenen Austausch mit den Teilnehmenden. Dieses interaktive Format förderte einen intensiven Dialog und ermutigte zum Austausch von Erfahrungen und Perspektiven.
Die Veranstaltung endete mit einer abschließenden Diskussionsrunde, die sich mit Zukunftsperspektiven wie der Digitalisierung sowie der Bedeutung einer fortgesetzten und gezielten Teilnahme an Forschungsstudien für Menschen mit Parkinson sowie für gesunde Kontrollpersonen befasste.
In den vergangenen zehn Jahren haben wir ein starkes, kooperatives Ökosystem aufgebaut, das Teilnehmende, Klinikerinnen und Kliniker sowie Forschende in ganz Luxemburg zusammenbringt. Diese starken Partnerschaften sind auch in Zukunft entscheidend, da wir daran arbeiten, den Zugang zu innovativen krankheitsmodifizierenden Therapien über klinische Studien für Präzisionsmedizin und Prävention zu ermöglichen,
schloss Prof Dr Rejko Krüger, Koordinator des NCER-PD.

Durch die Weiterentwicklung digitaler Ansätze und die Förderung einer kontinuierlichen Beteiligung von Patientinnen und Patienten an der Forschung ist Luxemburg gut positioniert, seinen Beitrag zum Verständnis der Parkinson-Krankheit weiter zu stärken und die Ergebnisse für heutige und zukünftige Generationen zu verbessern.
Die Mitglieder der abschließenden Diskussionsrunde waren: