News
LIH und ALVA veröffentlichen Statusbericht zur Überwachung von Vogelgrippe, Newcastle-Krankheit, West-Nil-Virus und Usutu-Virus

Das Luxembourg Institute of Health (LIH) hat in Zusammenarbeit mit der luxemburgischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde (Administration luxembourgeoise vétérinaire et alimentaire – ALVA) einen neuen Bericht über die Überwachung von Vogelkrankheiten in Luxemburg im Jahr 2025 veröffentlicht, der seinen langjährigen wissenschaftlichen Beitrag zu den nationalen und europäischen Überwachungsbemühungen verdeutlicht.
Die erste Ausgabe des Berichts ist das Ergebnis einer fast 20-jährigen Zusammenarbeit zwischen der Gruppe für klinische und angewandte Virologie der Abteilung für Infektion und Immunität (DII) des LIH und der luxemburgischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde (ALVA). Der vorliegende Bericht stellt den epidemiologischen Kontext, die Überwachungsmethoden und die jährlichen Ergebnisse in Bezug auf vier zoonotische Erreger aviären Ursprungs dar, nämlich die Vogelgrippe, die Newcastle-Krankheit, das West-Nil-Virus und das Usutu-Virus. Er hebt hervor, wie die kombinierten Stärken der Gruppe für klinische und angewandte Virologie in den Bereichen Infektionsdiagnostik, Epidemiologie und sektorübergreifende Forschung im Rahmen eines One-Health-Ansatzes die Früherkennung neu auftretender Bedrohungen, die Identifizierung von Einschleppungs- und Übertragungswegen unterstützen und dazu beitragen, potenzielle Auswirkungen auf Nutztiere, Wildtiere und die menschliche Gesundheit zu verringern.
Mit diesem Bericht bekräftigen wir unser Engagement für die Förderung nationaler Überwachungsprogramme und die Stärkung der nationalen und europäischen Vorsorge für neu auftretende Infektionskrankheitsrisiken
sagt Dr. Chantal Snoeck, Wissenschaftlerin in der Gruppe für klinische und angewandte Virologie und Autorin des Berichts.
Diese Aktivitäten werden derzeit durch eine mehrjährige Vereinbarung zwischen dem LIH und ALVA finanziert. Ad-hoc-Aktivitäten werden im Rahmen des Projekts OneHealth4Surveillance (2024-2026) von der Europäischen Union und dem LIH kofinanziert. Die Überwachungsprogramme werden durch ein breites Netzwerk von Partnern weiter verstärkt, darunter das Centre de Soins pour la faune sauvage von Natür&Emwelt, die Agentur für Natur und Wald, die Fédération St-Hubert des Chasseurs, der Parc Merveilleux und das Großherzogliche Feuerwehr- und Rettungskorps.
Der vollständige Bericht kann hier abgerufen werden.